Die Versprechen der 4-Tage-Woche

Das Interesse an der 4-Tage-Woche steigt, denn gerade jüngere Menschen fordern für sich eine gute Work-Life-Balance. In Deutschland, aber auch international, wird über die 4-Tage-Woche derzeit viel diskutiert, aber auch bereits in vielen Unternehmen getestet. Streng genommen gehören auch Teilzeitregelungen dazu, die hierzulande immer beliebter werden.2 Eine flächendeckende Einführung der 4-Tage-Woche samt gesetzlicher Regelungen dazu ist jedoch noch nicht in Sicht.

1 ifo.de, Randstad-ifo-Umfrage: 11% der Firmen bieten eine Vier-Tage-Woche, 05.07.2024
2ifo.de, Randstad-ifo-Umfrage: Tendenz zu mehr Teilzeit setzt sich fort

Die ersten Ergebnisse einer vielbeachteten sechsmonatigen Studie der Uni Münster mit 45 Unternehmen deuten darauf hin, dass die 4-Tage-Woche nicht nur das Wohlbefinden der Beschäftigten verbessert, sondern auch positive Auswirkungen auf die Produktivität hat.

  • So verzeichneten 90 Prozent der teilnehmenden Mitarbeitenden ein erhöhtes Wohlbefinden und
  • werden 73 Prozent der Unternehmen die 4-Tage-Woche fortführen.
  • Im Schnitt konnte die Produktivität gehalten oder sogar gesteigert werden.3

3intraprenoer.de

Die Vorteile der 4-Tage-Woche

Neben einer verbesserten Work-Life-Balance versprechen sich Befürworter der 4-Tage-Woche, dass die Beschäftigten durch den gewonnenen Erholungstag fokussierter und konzentrierter arbeiten. Während auf der Arbeitnehmerseite die Motivation durch mehr Freizeit steigt, bekommt die Arbeitgeberseite mehr Leistung. 

Was für eine 4-Tage-Woche sprechen kann:

  • mehr Flexibilität für die Alltagsplanung
  • bessere Work-Life-Balance, z. B. Aufteilung der Care-Arbeit für Kinder auf beide Eltern
  • mehr Abstand zum Job schaffen und damit Stress reduzieren
  • längere Erholungsphasen
  • Fahrtzeiten sparen

So kann eine 4-Tage-Woche aussehen

Wie soll das Neue Arbeiten aussehen? Für die 4-Tage-Woche werden vor allem diese drei Modelle genannt, die sich nach dem Arbeitsumfang, der Anzahl an Wochenarbeitsstunden und dem Gehalt unterscheiden. Die gemeinsame Basis ist, dass die Arbeitszeit auf vier Tage pro Woche verteilt wird.

Modell 1
Um eine 4-Tage-Woche zu erreichen, müssen Beschäftigte bei diesem Modell an den vier Arbeitstagen länger arbeiten. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden würde sich die tägliche Arbeitszeit auf zehn Arbeitsstunden erhöhen. Die Arbeit wird nur anders verteilt, sonst bleibt alles beim Alten. 

Kritik: Je länger die Arbeitszeit, desto geringer ggf. die Produktivität! Mit jeder Arbeitsstunde mehr steigt die Ermüdung und lässt die Aufmerksamkeit nach, was z. B. in produzierenden Unternehmen das Unfallrisiko erhöhen kann. Die höhere Belastung kann zu mehr Stress führen. Zudem bleibt an den Arbeitstagen weniger Zeit für Familie und Freizeit.

Modell 2
Hinter diesem Modell steckt die Idee, dass die Mitarbeitenden durch den zusätzlichen freien Tag erholter und leistungsstärker sind, um ihre Arbeit auch an vier Tagen zu schaffen. Bezogen auf den klassischen Vollzeitjob mit 40 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit, würde man nach diesem Modell künftig 32 Stunden an vier Tagen arbeiten.

Kritik: Der höhere Druck und die konzentrierte Belastung können den Stresspegel erhöhen und insbesondere bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten gesundheitliche Folgen haben.

Modell 3
Diese Option entspricht dem klassischen und bereits vielfach gelebten Teilzeitmodell. Im gleichen Zuge wie die wöchentliche Arbeitszeit auf vier Tage verringert wird, reduzieren sich das Arbeitsaufkommen und das Gehalt.

Kritik: Das geringere Gehalt wirkt sich auf die Höhe der gesetzlichen Rente aus, wenn es nicht durch eine private Altersvorsorge abgesichert wird. Die Gehaltslücke macht sich auch schon vorab bei anderen Sozialleistungen bemerkbar, wie beim Elterngeld oder Arbeitslosengeld.

Karriere bei der DVAG als Finanzcoach mit vielen Möglichkeiten

Für die 4-Tage-Woche gibt es kein „One-Size-Fits-All“-Modell. Die Einführung ist immer ein herausfordernder Transformationsprozess, mit dem sich einige Branchen schwerer tun als andere. Für Menschen, die ihren Job mit Familie, Hobby und Gesundheit besser miteinander vereinbaren wollen, gibt es in der Arbeitswelt mittlerweile immer bessere Optionen. Die Unternehmen wissen, dass sie attraktiver werden müssen, um für Fachkräfte interessant zu sein.

Als selbstständiger Finanzcoach bei der DVAG kann man sich die Arbeitszeit flexibel einteilen. Die Beratung von Menschen in allen finanziellen Angelegenheiten bietet beides: unternehmerische Freiheit und Zukunftssicherheit. Als selbstständiger Finanzcoach genießt man den Freiraum und die Flexibilität, zu arbeiten, wann, wo und wie viel man möchte – gleichzeitig profitiert man von den Vorteilen und dem Support eines starken Unternehmens im Hintergrund.

Bei der Deutschen Vermögensberatung ist ein Einstieg auch ohne Vorkenntnisse der Finanzbranche möglich. So bilden wir interessierte Quereinsteiger zum selbstständigen Finanzcoach aus – gern zunächst mit einer Schnupperphase im Nebenjob. Das erforderliche Know-how lernen sie in der intensiven und individuellen Top-Ausbildung durch ihren persönlichen Karrierecoach.

Finanzcoaching als Nebenjob ist ideal für alle, die sich etwas dazuverdienen wollen. Ortsunabhängig und mit größtmöglicher Flexibilität sammelt man, angeleitet von Finanzcoach-Profis, Schritt für Schritt erste Erfahrungen in der Finanzbranche und lernt, wie die Beratung bei der DVAG funktioniert. Von Anfang an wird Einsatz mit leistungsgerechten Verdienstmöglichkeiten belohnt.

Die 4-Tage-Woche stößt bei der Mehrheit auf offene Ohren.
Die DVAG bietet viel Freiraum und Flexibilität. Beste Voraussetzungen für eine Karriere bei uns als Finanzcoach!

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