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Aus der Traum vom Eigenheim? Nein!

Trotz gestiegener Zinsen in die eigenen vier Wände? Oder eine Sanierung beziehungsweise Anschlussfinanzierung stemmen? Mit der richtigen Strategie kann das alles nach wie vor gelingen.

Die Kinder werden größer und wollen mehr Platz. Doch die Mieten steigen, während die Immobilienpreise langsam nachgeben1. Gleichzeitig sind Darlehen so teuer wie lange nicht. Das stellt viele Familien vor die Frage, ob sie sich die eigenen vier Wände noch leisten können. Und auch wer schon eine Immobilie besitzt, muss mit den hohen Zinsen kalkulieren, wenn eine Anschlussfinanzierung oder Sanierung ansteht. Welche Antworten rund um den Immobilientraum jetzt wichtig sind und welche Strategie hilft:

Steigen die Bauzinsen weiter?

Der Darlehenszins hat deutlich zugelegt, zeitweise erreichte er bei zehnjähriger Bindungsfrist die 4-Prozent-Marke. Bauzinsen orientieren sich an den Sätzen für Pfandbriefe, die wiederum indirekt über die Verzinsung deutscher Staatsanleihen vom Leitzins der Europäischen Zentralbank beeinflusst werden. Und dieser ist angesichts der erhöhten Inflation deutlich gestiegen. Die Experten von Deutsche Bank Research rechnen damit, dass die Bauzinsen Ende 2023 etwa 3,6 Prozent liegen werden2. Damit blieben sie klar über den Werten vor dem Ukraine-Krieg.

1 dbresearch.de, „Ausblick auf den deutschen Wohnungsmarkt 2023“, 18.04.23
2 dbresearch.de, „Marktausblick Baufinanzierung: Immobilienmarkt Deutschland Q3/2023“, 03.07.2023

Quelle: Bundesbank, Stand: Mai 2023

Wird Bauen noch teurer?

Die Teuerungswelle hat die Baukosten bereits anschwellen lassen: Im Mai 2023 stiegen sie für Wohngebäude um 8,8 Prozent gegenüber Mai 20223. Gründe sind etwa ein Materialmangel, der teils noch auf Corona-Lockdowns zurückgeht, und die geringe Verfügbarkeit von Handwerkern in vielen Bereichen. Letztere wird durch Vorgaben des Gesetzgebers etwa zur energetischen Sanierung noch verschärft.

3destatis.de, Pressemitteilung vom 10.07.2023

Was ist bei einer energetischen Sanierung zu bedenken?

Aufgrund der Pläne von EU und Bundesregierung zu Sanierungspflicht und Heizungstausch kommen auf viele Immobilienbesitzende hohe Kosten zu. Und auch wer eine Bestandsimmobilie kaufen will, sollte das Thema im Blick haben. Denn eine Finanzierung kann kippen, wenn nach dem Erwerb Wände gedämmt, eine Wärmepumpe oder neue Fenster eingebaut werden müssen. Daher sollte Geld für eine mögliche Pflichtsanierung bereits beim Kauf von Bestandsobjekten eingeplant werden.

Was bedeuten hohe Zinsen für die Anschlussfinanzierung?

Wer in den zurückliegenden Jahren eine Immobilie gekauft hat, muss damit rechnen, dass die Anschlussfinanzierung teurer wird als das laufende Darlehen. Vor zehn Jahren zum Beispiel betrug das Zinsniveau 2,6 Prozent statt derzeit knapp 4 Prozent. Zwischenzeitlich war es noch niedriger. Je nach Höhe des benötigten Darlehens können so nach Auslaufen der Zinsbindung deutlich höhere Monatsraten drohen.

bundesbank.de, Effektivzinssätze Banken DE/Neugeschäft/Wohnungsbaukredite an private Haushalte, anfängliche Zinsbindung über 5 bis 10 Jahre, 05/13

Wie kann die (Anschluss)Finanzierung klappen?

Rechtzeitige Planung hilft, Finanzierungskosten zu senken:

  • Tipp 1: Kreditbedarf reduzieren
    Für eine Reduzierung der Darlehenssumme können beim Kauf oder Neubau Abstriche bei Lage und Größe des Objekts gemacht werden. Wer sein Vorhaben auf später verschiebt, kann zudem auf mögliche sinkende Baukosten und Immobilienpreise hoffen – und die Zeit nutzen, mehr Eigenkapital aufzubauen. Eine Möglichkeit dazu bietet ein Bausparvertrag.
  • Tipp 2: Niedrige Zinsen sichern und Förderung mitnehmen
    Mit einem Bausparvertrag lassen sich die im historischen Vergleich zurzeit noch immer günstigen Bausparzinsen für einen späteren Kredit sichern. Bei der Deutschen Bausparkasse Badenia AG zum Beispiel rangieren sie aktuell deutlich unter dem marktüblichen Bauzins. Ein Bauspardarlehen kann sowohl für Bau, Kauf und Sanierung als auch für eine Anschlussfinanzierung verwendet werden. Zudem greift der Staat Bausparenden oft mit Förderungen wie der Wohnungsbauprämie unter die Arme.
  • Tipp 3: Angebote vergleichen
    Gerade zum Ende der Zinsbindung kann es sich lohnen, die Umschuldung zu einer anderen Bank zu prüfen. Teilweise bestehen hier große Zinsunterschiede und somit ein großes Einsparpotenzial. Zudem sind die Kosten für den Wechsel meistens relativ gering und die Abwicklung wird von den Banken untereinander durchgeführt.
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Service auf den Punkt

  • Eigenkapital bilden: Mit einem Bausparvertrag lässt sich Eigenkapital aufbauen – die Basis für Bau, Kauf oder Modernisierung der eigenen Immobilie. Außerdem erwerben Bausparende ein Anrecht auf ein Bauspardarlehen.
  • Zinssicherheit: Mit einem Bausparvertrag sichern Sie sich bei Abschluss langfristig das noch günstige Zinsniveau von vor der Zinswende. Wenn Sie das Darlehen dann später in Anspruch nehmen, sind Sie unabhängig von zukünftigen Marktschwankungen.
  • Geld vom Staat: Staatliche Fördergelder können das Ansparen der Bausparsumme erleichtern. Dank unseres Konzepts der Allfinanzberatung berücksichtigen wir dies bei der Finanzplanung für Ihr Immobilienvorhaben.

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