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Finanzielle Belastung für gesetzlich Versicherte steigt

1.500 Euro – so viel Eigenanteil zahlen gesetzlich Krankenversicherte durchschnittlich pro Jahr für zusätzliche Gesundheitsleistungen. Das ergab Deutschlands großer „Zuzahlungsreport” der Generali.

Ein Arztbesuch kann teuer werden: Nicht alle Behandlungen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Oftmals müssen die Versicherten einen Eigenanteil zahlen.

Viel Geld für die Gesundheit: Durchschnittlich 1.500 Euro Zuzahlungen pro Jahr

Die meisten und auch die teuersten Zuzahlungsleistungen decken dabei wichtige und medizinisch sinnvolle Behandlungsfelder ab. Das macht gesetzlich Krankenversicherte zu Zuzahlungs-Meistern: Im Durchschnitt kosteten die zusätzlichen Behandlungen pro Person im Jahr 2021 knapp 1.500 Euro. Betroffen war davon im Schnitt fast jeder fünfte Versicherte. Das geht aus dem großen Zuzahlungsreport hervor, den die Generali Deutschland erstmals veröffentlicht hat.

Kosten für Zahnbehandlungen oder Zahnersatz schlagen zu Buche

Der Generali-Zuzahlungsreport zeigt, dass 50 Prozent der Zusatzleistungen auf den Bereich der Zahnzusatzversicherung entfallen, mit beispielsweise Kosten für Zahnbehandlungen oder Zahnersatz. Kein Wunder also, dass die Zahnzusatzversicherung eine der am meisten abgeschlossenen Zusatzversicherungen der Deutschen ist.

Mit einem Anteil von 40 Prozent wird im ambulanten Bereich am zweithäufigsten privat zugezahlt. Davon sind 48 Prozent auf Hilfsmittel, wie insbesondere Sehhilfen, zurückzuführen.

Mit dem Alter steigen die Kosten

Den deutlich überwiegenden Anteil aller Extrakosten für Gesundheitsleistungen (mehr als 60 Prozent) stemmen Menschen, die 50 Jahre oder älter sind. Dabei steigen die Kosten pro Person mit zunehmendem Alter: Krankenversicherte ab 50 Jahren zahlen im Schnitt 2.100 Euro pro Jahr dazu. Ab 70 Jahren liegt dieser Betrag bereits bei 3.500 Euro und ab 80 Jahren sogar bei 4.800 Euro pro Jahr.

Allerdings zeigt sich insbesondere bei den Kosten für stationäre Behandlungen und für Zahnbehandlungen schon in jüngeren Jahren eine erhebliche Zuzahlungsleistung: Bei den unter 50-Jährigen beträgt sie bis zu 1.100 Euro bzw. 1.035 Euro durchschnittlich pro Jahr.

Die Ergebnisse der Studie machen somit deutlich, wie wichtig es ist, die Gesundheit rechtzeitig mit privaten Zusatzversicherungen auch finanziell abzusichern!

Gesund­heit rundum absi­chern: Unsere Tipps
 

  • Zusatzversicherungen für eine umfangreiche medizinische Versorgung
    Wer sich und Angehörige gut versorgt wissen möchte, sollte rechtzeitig auf private Lösungen setzen. Wer sich nicht privat vollversichern kann, hat die Möglichkeit, sich durch eine private Krankenzusatzversicherung eine umfangreiche medizinische Versorgung zu sichern. Denn die Leistungen einer GKV lassen sich einfach mit Zusatzpaketen einer privaten Krankenversicherung (PKV) ergänzen – sei es für einen Krankenhausaufenthalt, einen Arztbesuch im Ausland oder beim Zahnarzt.
  • GKV und PKV optimal kombinieren
    Private Zusatzversicherungen können hohe Zusatzkosten abfedern oder sie gar komplett auffangen. Besonders viele Vorteile genießen gesetzlich Versicherte, wenn sie sich für eine GKV entscheiden, die mit einer PKV kooperiert. Sie sparen Zeit für aufwendige bürokratische Prozesse, indem sie Rechnungen einfach bei ihrer GKV einreichen, die dann die Abwicklung mit der PKV übernimmt.
  • Weitere Vorteile von Krankenzusatzversicherungen
    Die Zusatzversicherungen bieten oft weitere Vorteile, beispielsweise den Service eines Gesundheitstelefons: Hier bekommen Versicherte Hilfe im Hinblick auf passende Behandlungen, Informationen zu bestimmten Krankheiten, zu alternativen Medikamenten und Kontakte zu kompetenten Spezialisten. Wenn die Versicherten an speziellen Bonusprogrammen der GKV teilnehmen, können sie von vielen Vorteilen profitieren und Kosten sparen.

  • Vermögensberater
  • Dennis Bleckmann

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