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Sparplan statt Sparbuch – so geht Sparen heute

Wie Sie mehr aus Ihrem Geld machen können: Wir räumen mit den häufigsten Vorurteilen rund um das Fondssparen auf.

Die gute Nachricht zuerst: Der Anteil der Deutschen, die in Aktien investieren, ist im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dennoch setzt nach wie vor ein Großteil der Bevölkerung auf das klassische Sparbuch. Lediglich 17,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren waren im vergangenen Jahr am Aktienmarkt investiert, so die Statistik des Deutschen Aktieninstituts.

Die anhaltende Niedrigzinsphase und die steigende Inflation machen es Sparern nicht leicht. Sie brauchen jetzt eine neue Strategie, mit der sie ihr Geld vermehren können. Wer allerdings hofft, sein Vermögen könnte nach Jahrzehnten auf dem Sparbuch noch weiter genauso viel abwerfen, wird am Ende höchstwahrscheinlich enttäuscht. Bequemlichkeit und Trägheit können also heute bares Geld kosten.

Das Sparbuch wirft heutzutage kaum etwas ab. Aktien können pro Jahr 6 Prozent oder mehr abwerfen. Über die Jahre kommen da erhebliche Unterschiede zwischen Sparbuch und Aktienfondssparen zusammen.

Frank Breiting, DWS-Experte

Ein Fondssparplan kann eine Alternative zur klassischen Sparanlage sein: Schritt für Schritt kann damit ein Vermögen aufgebaut werden. Viele Menschen haben allerdings noch „Berührungsängste“ mit Investmentfonds. Höchste Zeit also, die häufigsten Irrtümer über Fondssparen aus dem Weg zu räumen:

1. „Fonds sind nur etwas für Vermögende. Ich habe kein Geld zum Sparen“

Fonds gibt es für jeden Geldbeutel – schon mit 25 Euro monatlich können Sparer loslegen und mit einem Fondssparplan Monat für Monat ihrem persönlichen finanziellen Ziel näher kommen. Und das übrigens völlig flexibel: Sie können jederzeit die Sparrate aussetzen oder ändern.

Bei einem Fondssparplan kaufen Anleger regelmäßig für einen festen Betrag Anteile eines Investmentfonds. Das Praktische daran: Das Sparvermögen wächst nicht nur durch die regelmäßigen Einzahlungen. Auch die Erträge des Fonds können beim Sparen kräftig mithelfen. Das gilt auch für den Zinseszinseffekt auf die Wertentwicklung des Fonds: Wenn Dividenden nicht ausgezahlt, sondern immer wieder angelegt werden, kann so über die Jahre ein stattliches Plus zusammenkommen.

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Geduld und Ausdauer zahlen sich aus.

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2. „Ich kenne mich damit nicht aus und habe keine Zeit, mich ständig darum zu kümmern“

Wer mit Fonds sparen will, muss selbst kein Experte sein: Sparer können ganz einfach vom Fachwissen erfahrener Fondsmanager profitieren, die sich professionell um die Strategie und Aufstellung eines Investmentfonds kümmern und alle wichtigen Entscheidungen treffen.

Fondssparpläne nehmen Anlegern den Entscheidungsdruck: Mit einem Fondssparplan legen sie kontinuierlich kleinere Beträge an und müssen nicht nach dem idealen Einstiegszeitpunkt Ausschau halten. Durch den Sparplan wird bei niedrigeren und bei höheren Kursen gekauft. So erzielt man auf längere Sicht einen günstigeren Durchschnittspreis für seine Fondsanteile, die Experten sprechen hier vom Cost-Average-Effekt. Das kann später ein Plus bei der Durchschnittsrendite bringen.

3. „Ich komme nicht an mein Erspartes dran“

Falsch! Sollte einmal ein finanzieller Engpass auftreten, können beispielsweise die mittels eines Sparplans gekauften Aktienfondsanteile auch jederzeit wieder veräußert werden. Wer hier anlegt, ist also flexibel. Dennoch empfehlen sich Fondssparpläne eher für langfristiges, regelmäßiges Sparen, da der Wert der erworbenen Fondsanteile immer von den Schwankungen des Kapitalmarktes abhängig ist.

Fondssparpläne haben keine feste Laufzeit. Es gibt daher keinen End- oder Auszahlungszeitpunkt wie beispielsweise bei Lebensversicherungen. Sparpläne können jederzeit beendet werden.

4. „Das lohnt sich gar nicht“

Beim Fondssparen wird das Geld in den allermeisten Fällen in eine breite Mischung Aktien, Anleihen oder aus beidem angelegt. Dabei gilt: Je länger der Anlagehorizont, desto besser.

Wer beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in einen Aktienfonds mit Schwerpunkt Aktienfonds global eingezahlt hat, konnte sich in diesem Zeitraum über ein durchschnittliches Plus von 8,9 Prozent pro Jahr freuen (alle Kosten inklusive Ausgabeaufschlag berücksichtigt). Das geht aus der Sparplanstatistik des Fondsverbands BVI hervor. Das Sparguthaben am Ende der Laufzeit beträgt beachtliche 19.026 Euro. Aus der eigenen Tasche des Sparers stammten nur 12.000 Euro – die Summe seiner eingezahlten Sparbeträge. Das Plus von über 7.000 Euro ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass sich Fondssparen im Vergleich zum Nichtstun wirklich lohnen kann.*

5. „Das kann ich immer noch später machen“

Schluss mit der Aufschieberei: Packen Sie endlich mit einem Finanzcoach an Ihrer Seite und professioneller Beratung Ihre Finanzen an. Statt Ihr Geld untätig auf einem Konto liegen zu lassen, können Sie die Zeit für sich arbeiten lassen.

Wir helfen Ihnen gerne, die geeignete Auswahl der Fonds zu treffen, die zu Ihren persönlichen Erwartungen passt.

 

* Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Quelle: BVI. Einzahlung pro Monat: 100 Euro. Ergebnisse berücksichtigen alle Kosten inklusive Ausgabeaufschlag. Bei den Angaben handelt es sich um Durchschnittswerte aus der Fondsgruppe Aktienfonds global. Durchschnittliche Rendite: 8,9 Prozent pro Jahr. Stichtag: 30. Juni 2021.

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