Früh gewinnt: 100.000 Euro bis zur Rente – so einfach geht‘s

Jeder will alt werden, keiner alt sein – vor allem, wenn später das Geld knapp wird! Die Experten der DVAG raten, schon frühzeitig vorzusorgen und geben Tipps, wie man auch mit kleinem Geld eine große Summe fürs Alter ansparen kann.

(Quelle: Masterfile MS/tashatuvango/DVAG) Der Traum vom großen Geld: Frühzeitig in sich selbst investieren, um für die private Rente vorzusorgen.

Von 42 auf 81 Jahre – die Lebenserwartung der Deutschen hat sich seit dem Jahr 1900 beinahe verdoppelt. Eigentlich erfreulich, wäre da nur nicht die Frage des Geldes. Verbraucherzentralen haben berechnet: Je nach Alter und Einkommen müsste jeder aus eigener Tasche rund ein Viertel bis die Hälfte seines Nettogehalts zurücklegen, um den gewohnten Lebensstandard auch während der Rente zu halten. Doch wie soll das gehen, wenn schon so viel Geld für Miete, Essen und Co draufgeht? Mit vorausschauender Planung und systematischer privater Vorsorge kann man auch mit weniger die Rentenlücke stopfen.

Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) geben drei Tipps, wie man durchaus auf 100.000 Euro bis zum Rentenbeginn kommen kann – auch mit kleinem Geld:

Tipp 1: Früh anfangen
In jungen Jahren geht vieles leichter von der Hand – selbst der Vermögensaufbau. Denn wer mit der Altersvorsorge schon während des Studiums oder der Ausbildung beginnt, benötigt dazu nur geringe Summen – und das bis zur Rente. Durch stetigen Wertzuwachs kommt über die Jahre hinweg mehr zusammen als manch einer denkt. Umso mehr gilt: Jedes Jahr zählt!

Tipp 2: Automatisch abbuchen lassen
Wichtig ist, regelmäßig zu sparen und nicht erst mal zu schauen, ob nach Kino, Restaurantbesuch und neuen Kopfhörern am Monatsende noch was übrig sein wird, das man vielleicht anlegen könnte. Wird gleich am Monatsanfang automatisch eine kleine Sparsumme abgebucht, wird dieser Fixposten gar nicht erst weiter eingeplant und fällt nach kurzer Zeit kaum noch ins Gewicht.

Tipp 3: Mit kleinen Summen große Chancen nutzen
Mit einem Fondssparplan kann man kleinere Beiträge über einen längeren Zeitraum regelmäßig anlegen. Schon 25 Euro monatlich reichen, um mit den erworbenen Fondsanteilen breit gestreut an den Chancen des Wertpapiermarktes teilzuhaben. Und durch die Nutzung des sogenannten Cost Average Effekts – bei höheren Kursen werden weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile erworben – werden zusätzlich die durchschnittlichen Kaufpreise der Geldanlage optimiert. So kann man mittel- bis langfristig ordentlich Vermögen aufbauen.

Ein Rechenbeispiel: Jonas ist 25 Jahre alt und möchte ungefähr mit 67 Jahren ein Vermögen von 100.000 Euro angehäuft haben. Er hat aber derzeit noch nicht viel Geld, das er hierfür beiseitelegen könnte. Wenn sein Sparplan im Schnitt 6,2 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet – was der durchschnittlichen Wertsteigerung von Aktienfonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien in den letzten 25 Jahren entspricht – lässt Jonas mit nur 41 Euro pro Monat seinen finanziellen Traum zum Renteneintritt wahr werden.

Aber auch für Menschen, die bereits mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, ist noch nichts verloren: Mit 40 oder 50 Jahren kann man durchaus noch privat finanziell vorsorgen. Wer dabei immer noch das „100.000 Euro-Ziel“ vor Augen hat, muss dann allerdings schon deutlich mehr abzweigen. Generell ist es sinnvoll, sich in Sachen Altersvorsorge vertrauensvoll an einen Vermögensberater zu wenden – so kann man bequem und sogar honorarfrei für die individuelle Situation die passende Sparrate und die richtige Anlageform finden.
 

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