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Deutschland tritt in die Pedale: Die neue Freude am Radfahren

Ganz Deutschland ist im Fahrrad-Fieber.

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Ob als umweltfreundliche Alternative zum Auto, sportlicher Ausgleich oder für den Aktiv-Urlaub - immer mehr Menschen, egal ob jung oder alt, satteln um und legen sich ein Rad zu. Die Vorteile sind ja auch offensichtlich: Es ist auf lange Sicht günstiger als eine Monatskarte für den ÖPNV, man tut etwas für seine Gesundheit und lernt häufig nebenbei noch neue Ecken kennen. Damit der nächste Ausflug nicht ein jähes Ende findet, empfiehlt es sich, im Vorfeld den Versicherungsschutz zu checken. Denn Unfälle geschehen nun mal. Die Versicherungsprofis der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) erklären, welche Versicherungen Sinn machen und an welcher Police unter Umständen gar kein Weg vorbeiführt.

Welches Rad ist das richtige?

Die Auswahl ist schier endlos. Seit einigen Jahren erfreuen sich vor allem E-Bikes immer größerer Beliebtheit. So war 2020 jedes dritte verkaufte Fahrrad in Deutschland elektrisch. Dank dieser Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor entdecken Menschen mit Knieproblemen oder schlechter Kondition die Freude am Radfahren neu und Hobbysportler besiegen plötzlich in Windeseile steile Hügel. Mit der Nachfrage ist in den letzten Jahren auch das Angebot an E-Bikes extrem gestiegen. Wie soll man sich da nur entscheiden? Der Besuch im Fachhandel kann helfen, das perfekte Modell zu finden.

Sicherheit geht vor

Wer nach dem Kauf eines neuen Rads direkt Ambitionen entwickelt, die Tour de France im eigenen Landkreis nachzufahren, sollte im Zweifelsfall zunächst mit dem Hausarzt Rücksprache halten, wie es um die eigene Fitness steht. Vor jeder noch so kurzen Fahrt sollte immer gecheckt werden, ob sich das Fahrrad in einwandfreiem Zustand befindet. Ist genug Luft auf den Reifen, funktioniert das Licht? Viele Radfahrer vergessen immer wieder, dass es beim Fahrrad im Gegensatz zum Auto weder Gurt, noch Airbag oder Knautschzone gibt. Apropos Knautschzone: Der ständige Begleiter ist und bleibt der Fahrradhelm. Obwohl es bei Fahrradunfällen immer wieder zu schlimmen Kopfverletzungen kommt, hat der Helm anscheinend noch immer ein Image-Problem. Bei einer Umfrage im Frühling 2021 gab fast jeder zweite Befragte an, beim Radfahren nie einen Helm zu tragen. Es mag sein, dass der Helm Frisuren zerstört – aber er rettet Leben.

Für den Notfall gewappnet

Auch durch das modernste Fahrrad oder den besten Helm lassen sich Unfälle nicht immer vermeiden. Auch kleinere Zusammenstöße, bei denen gar nichts schlimmes passiert ist, sind ärgerlich. Deshalb empfiehlt sich unbedingt der Abschluss einer Unfallversicherung. Und wenn das Fahrrad plötzlich weg ist? In diesem Fall greift die Hausratsversicherung. „Was viele nicht wissen“, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung. „Die klassische Hausratsversicherung greift nur bei Diebstahl aus dem Keller oder der Garage. Es ist zu prüfen, ob die Hausratversicherung auch Versicherungsschutz bietet, wenn das Fahrrad außerhalb geschlossener Räume gestohlen wird.“ Wenn man selbst einen Unfall verursacht, greift die private Haftpflichtversicherung. Bei E-Bikes wird zwischen „normalen“ E-Bikes und sogenannten S-Pedelecs unterschieden. Letztere haben eine höhere Motorenleistung und benötigen deshalb auf jeden Fall eine Kfz-Haftpflichtversicherung. „Bei all diesen unterschiedlichen Optionen kann man schnell den Überblick verlieren“, so die Versicherungsprofis der DVAG. „Lassen Sie sich deshalb unbedingt von Experten beraten.“

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